Schamane der neuen Zeit
Begleiter in das neue Bewusstsein
Autor spiritueller und philosophischer Text

Geld, Fülle und der ewige Fluß lebendiger Energie

Das Fehlen von finanziellen Mitteln scheint für die meisten Menschen – ob sie nun der Schöpferkraft ihrer Realität bewußt sind oder nicht – eines der größten Probleme zu sein. In der heutigen Welt auch kein Wunder, da sich die komplette Gesellschaft und alle Medien der Armut verschrieben haben und uns immer wieder eingebleut wird, wie wenig Geld wir alle haben, daß wir sparen müssen, daß Geiz soger geil sei. Unterschwellig wird hier immer wieder das Porgramm des Nichtgenughabens aktiviert und aufrechterhalten. Um aus all dem Wust von merkwürdigen Informationen und dementsprechender Realitätserschaffung heraus zu kommen, mag nicht so einfach zu sein, ist aber machbar. 
In meinem Leben war es Gottseidank so, daß ich immer gerade genug Geld hatte (Betonung auf: gerade genug). Der Gedanke auf etwas hin zu sparen kam mir dennoch nie – ich hab stets das wenige Geld, das ich gerade hatte, mit vollen Händen ausgegeben. Schon während meines Studiums habe ich die letzten 10 DM noch in einen Kinobesuch investiert, weil mir klar war, daß wenn nichts mehr da ist, neues Geld hereinkommen wird. Und dies bewahrheitete sich IMMER! Dieser Gedanke bestimmte mein finanzielles Dasein. Ich hatte zwar immmer zu wenig Geld auf dem Konto, oder typische Rechnungsbezahlprobleme, aber kurz vor dem Kollaps war immer gerade genug Geld hereingeflossen. Und das auf die unmöglichsten Weisen. Durch das Ausbilden meiner Talente zu verdienstfähiger Arbeit, war es auch möglich mit Zeichnungen, Bemalungen von Wänden, Klamotten nähen oder sonstigen künstlerischen oder dekorativen Arbeiten mit Spaß mein Geradegenuggeld zu verdienen. Als ich mit 21 aus der erzwungenen (eine andere wilde Geschichte) Bundeswehr entlassen wurde, wo ich eineinhalb Jahre nur rumgesessen war und auf das Ende gewartet hatte, beschloss ich nie wieder etwas zu tun, was ich nicht wirklich will. Und dies hab ich durchgezogen.

Wenn ich einen Job, der mir nicht gefiel - obwohl ich das Geld hätte gebrauchen können - aus unerklärlichem Dadrücktmirwasimmagengefühl heraus ablehnte, war ich mir sicher, daß ein neuer besserer Job kommen wird. Und so war es IMMER! Ich war also offen für alles, was da kommen mag, hauptsache es macht Spaß, passt irgendwie zu meinen Vorlieben und bringt Geld. Und da ich dies auch wirklich so meinte, kam es auch so. Auch ein Beispiel, wie wir unsere Welt erschaffen. Und es war immer gerade genug Geld da um das nötigste zu bezahlen, wenn auch mit ungefähr einem Monat Verzögerung, so daß ich eigentlich dem Geld irgendwie hinterherhinkte. Aber das Gelderschaffungsprogramm funktionierte in seiner begrenzten speziellen verzögerten Weise. Aber das ist nicht FÜLLE, sondern ein Notprogramm. Aber das Notprogramm funktionierte hervorragend. Ich hatte einfach das Vertrauen, daß für mich immer gesorgt ist. Und ich habe wild Geld ausgegeben. Zum Beispiel habe ich während meines Studiums jeden Monat 500 DM für Comics ausgegeben. Mir heute völlig schleierhaft, wie ich das geschafft habe, da ich ja nur wenig Bafög bekommen hatte. Gleichzeitig probierte ich alle möglichen schrillen Schnittvarianten in Leder aus (ich hatte Modedesign studiert), allein schon um stets neue ungewöhnliche Klamotten zu haben. Teilweise waren sie so schrill, daß ich sie gar nicht trug, und so verschenkte ich diese wieder, genau wie ich es nach dem Beenden des Studiums mit den Massen an Comics gemacht hatte. 

Ich bin einfach auf den Flohmarkt gegangen und habe wirklick teure Hefte für 3 DM das Stück verkauft (manchmal bin ich selbst geschockt über diese Freiheit Dinge loslassen zu können, selbst wenn sie mich viel Geld gekostet haben).  Oder meine Autos. Ich hatte immer ein Gefährt. Und wenn es kaputt war, hab ich mir ein neues (natürlich billiges – die meisten waren nicht teurer als 500 DM) gekauft. Meistens waren meine „Geschäfte“ so, daß ich teuer eingekaufte Dinge supergünstig verschleudert hatte, nur um es wieder los zu sein (weil ich im Grunde meines Herzens recht wenig besitzen mag). Und es tat mir eher gut, als daß ich hinterherweinte (zumindest hab ich viele Schnäppchenjäger echt glücklich gemacht J ). 

Heute weiß ich, daß mein inneres Realitätssystem das Loslassen und Hergeben von geliebten Objekten, die ich teilweise selbst erschaffen hatte oder eben mit „gutem“ Geld  gekauft hatte, so bewertet hat, daß es folgende Information speicherte: Ich bin reich! Denn nur wenn man keinen Mangel hat, kann man abgeben (weswegen ich -  besonders an Tagen, wo ich mal wieder nichts hatte - schonmal 5 Euro einem Strassenkünstler schenkte). Und da liegt der Hase im Pfeffer: Wenn ich ständig auf das Geld schaue, spare, Preise vergleiche, hin und her überlege, ob ich mir das gewünschte Produkt leisten kann, speichert das Realitätssystem im Kopf den Gedanken, dass ich arm bin, und eben kein Geld übrig habe. Weswegen ich dann auch kein Geld habe, da ja meine Wahrnehmung auf Armut gerichtet ist. Oder in einer verbreiteten Variante: auf das „gerade mal eben genug haben“. Aber mir war das Ebengenughaben nicht genug. Um vollständig zu sein und mein komplettes menschlich-göttliches Potential zu erfahren, ist Fülle eine der Grundkomponenten. Die Natur des Menschen ist Fülle! 

Die Natur ist Fülle, das Göttliche ist Fülle.
Und nur unsere verquere Wahrnehmung auf Armut und daß Geld „stinkt“, verhindert das Erleben dieses wunderbaren einfachen Konzeptes. 
Wenn man mal davon ausgeht, daß keine Schwüre und Mitbringsel aus früheren Leben (die typische Mönchsnummer) das Erleben der finanziellen Fülle vereiteln, gibt es genug moderne kranke Konzepte, die unser kollektives Gedankentum zu diesem Thema bestimmen. Sich dieser kollektiven Gedankenwelt zu entziehen ist nicht soo leicht. Hilfreich dabei war bei mir allemal das Entsorgen des Receivers. Ohne Fernsehen, ohne Radio und ohne Zeitung ist das Leben viel leichter und angenehmer. Schon allein weil die Informationen, die uns ständig berieseln nicht mehr ins Unterbewußte rutschen und dort ihre teilweise verheerende Arbeit leisten können. Ich hab den „Fluß“ immer so erlebt, daß der Boden des Eimers gerade gefüllt war. Das funktionierte auch als ich Kinder und Familie mit ernähren mußte. Nur daß dann der Bodensatz eben höher war. Zu einer sehr wichtigen Zeit meines Lebens, die tiefer ging als alles zuvor, hatte ich dieses Vertrauen zeitweise verloren.

Und prompt ging alles schief was schief gehen konnte. Und dennoch erlebte ich wahre Wunder. Wenn es auch noch so schlecht lief und wir mal nur Senfbrot zum Abendessen hatten, kam dennoch kurz vor der Verzweiflung genug Geld herabgeregnet um das grobe Überleben zu ermöglichen. Da lernte ich, daß wir absolut sicher sind. Es kann uns gar nichts passieren. Gerade das Privileg hier in Deutschland zu leben, sollte mal klar erkannt werden. Hier ist man absolut sicher (natürlich läuft hier auch einiges schief, und politisch will ich mich mal gar nicht äussern, aber mal generell betrachtet...). Hier kann man nicht verhungern (ausser man will dies tatsächlich erleben). Und diese Sicherheit wuchs zur Gewissheit, daß für uns gesorgt ist, wenn wir dem vollends zustimmen. 

Wir erlebten immer mehr Wunder, die uns bestätigten, daß es immer weiter geht. Die Wahrnehmung der Armut und des Mangels wandelte sich zur Wahrnehmung, daß es immer irgendwie funktioniert. Das war aber noch keine Fülle. Ich erkannte, daß Fülle und Reichtum nicht nur durch Geld definiert sind, und begann zu beobachten wie sich in meinem Leben Reichtum zeigt. Und da gab es vieles: 3 geniale Kinder, unglaublich viele Talente (jeder hat welche, nur erkennen dies die wenigsten), berufliche Freiheit, Zeit, Freunde etcetcetc. So wuchs in mir der Gedanke: Eih, ich bin ja reich!

Dann begann ich mein Verhältnis zu Geld zu durchleuchten. Die meisten Menschen verachten Geld. Dadurch, daß sie immer zu wenig Geld haben, wird dieses zu etwas „Bösem“, das nicht bei mir sein will. Zumal dann noch beobachtet wird, wie reichere Menschen damit umgehen, oder was gewisse Machtinstitutionen damit anstellen. Aber das Geld kann ja nichts dafür, was die Menschen daraus gemacht haben. Es ist nach wie vor eine perfektes Verbindungsglied um den Tauschhandel zu vereinfachen. Daß Aktien und Zinsen das Problem erschweren und Geld zu einem Machtwerkzeug umfunktioniert haben, ist auch nicht die Schuld der monetären Energie. 
Es ist nur unsere Wahrnehmung, die das Geld definiert. 

Ich LIEBE Geld! 
Es ist herrlich es zu haben, und noch wunderbarer es wieder auszugeben. Geld ist nicht dazu gedacht gehortet und aufbewahrt zu werden (dahinter steckt wieder ein Armutsgedanke), sondern es soll fließen. Rechts rein und links wieder raus. Und es ist so geil Geld auszugeben. Sich oder anderen einfach was zu kaufen, wenn ich Lust dazu habe, oder was auch immer damit gemacht werden kann. Man muß es einfach lieben. Denn es macht Spaß es zu haben. Und wenn ich es liebe (Achtung: Gesetz der Anziehung!!) kommt es in mein Leben. So einfach ist das. 

Mittlerweile passiert es immer öfter, daß ich wirklich Unglaubliches erlebe. Ich fälsche meinen Kontoauszug mit der Summe, die ich gern hätte, klebe ihn an die Wand, und atme freudig das Gefühl in mich, wie es ist, das Geld bereits zu haben. Und irre: Es dauert keine drei Tage und ich bekomme einen oder mehrere Anrufe, die mir jobs bringen, die exakt diese Summe auf mein Konto schaufeln. (immer eingedenk, daß ich die Summe so wähle, daß sie mit meinem „Wert“ übereinstimmt. Wenn ich zB 100000 draufschreibe, aber in mir eine kleine Stimme schreit: „naja, ob das klappt“ – funktioniert das nicht). 

Es ist letztlich nur eine Frage der Wahrnehmung und der Einstellung zu Geld. 
Und nicht zu vergessen: Daß man es auch annehmen darf, daß man es wert ist, Fülle erleben zu dürfen!!!
Möge es frei fließen. 

Mario Walz

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